Naturbadeplätze in Wien

Einer der schönsten Wiener Naturbadeplätze – in unmittelbarar Nähe der Donau-City – ist das Kaiserwasser. Dieser Seitenarm der Alten Donau beeindruckt nicht nur als Wildbadeplatz; die Baumbestände wurden teilweise zu Naturdenkmälern erklärt. Die Alte Donau selbst sollte natürlich auch erwähnt werden: Das Badeparadies liegt nur sieben U-Bahn-Stationen vom Zentrum Wiens entfernt und lädt zum Schwimmen, Segeln und Genießen ein.

Ebenfalls zentrumsnah, jedoch ruhiger und idyllischer: das Heustadlwasser im Grünen Prater. Es handelt sich um einen naturbelassenen Rest des ursprünglichen Donaukanals. Beim Bootsverleih Reichl kann man entweder ein Tretboot leihen oder sich einen kleinen Snack holen und am Ufer die Seele baumeln lassen. Das Rosenwasser, ein kleiner Seitenarm des Heustadlwassers, kann als Wildbadeplatz benutzt werden.

Entlang des Mühlwassers in der Donaustadt finden sich zahlreiche Badestellen an natürlichen Gewässern. Und auch am Schillerwasser gibt es auf vielen Kilometern zahlreiche Möglichkeiten, an schilfbewachsenen Ufern in unberührter Natur zu baden.

In der Oberen Lobau gibt es ebenfalls einige Bereiche, die zum Baden freigegeben sind: Die lauschige Dechantlacke bietet viel Ruhe, die bereits Maler und Architekt Friedensreich Hundertwasser zu schätzen wusste. An der Panozzalacke lädt das „Knusperhäuschen” zu Salzstangerln und Liptauer ein. Das seichte Gewässer eignet sich ideal für Familien-Badeausflüge. Genauso wie der Badeteich Hirschstetten, der mit einer speziellen Kleinkinder-Zone viel junges Publikum anzieht.

Tipp:

Ein Badeausflug in die Natur lässt sich ideal mit einer Wanderung oder einer Radtour verbinden. Alle Badeplätze in der Lobau sind zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Die Wege sind gut beschildert und außerdem in der Wanderkarte zu finden, die im nationalparkhaus wien-lobAU gratis erhältlich ist.

Naturbadeplätze in Wien

Advertisements